manuelle therapie

Ziel der manuellen Therapie ist es die Beweglichkeit innerhalb eines Gelenkes und das Zusammenspiel mehrerer Gelenke untereinander so optimal wie möglich zu gestalten.

 

Die Funktion von Gelenken kann einerseits gestört sein durch zu wenig Beweglichkeit, durch zu viel oder sogar durch beides im gleichen Gelenk.

 

Zu wenig Beweglichkeit kann dadurch zustande kommen, dass die Gelenkoberflächen angegriffen sind durch Verschleiß, durch Fehlbelastungen, durch Fehlstellungen, durch Medikamente, die den Knochen oder den Knorpel angreifen uvm.

Auch ein gestörtes Muskelgleichgewicht oder Muskelverkürzungen sowie Veränderungen in den umliegenden Bändern können eine eingeschränkte Beweglichkeit verursachen.

 

Mit Hilfe der manuellen Therapie versucht man nun eventuell aufgetretene Verklebungen zu lösen und die Gelenke in den Bewegungsrichtungen zu mobilisieren, die eingeschränkt sind.

Dehnungen von Muskeln, die soweit verkürzt sind, dass sie die Bewegung nicht mehr zulassen bzw. Kräftigung von Muskeln, die die Bewegung ausführen, gehören ebenfalls in eine Behandlung mit manueller Therapie.

Traktionen, d.h. ein Auseinanderziehen der beiden Gelenkpartner sind ebenfalls Handwerkszeug der Manualtherapeuten. Dadurch wird in erster Linie der Flüssigkeitsstrom im Gelenk verbessert. Die Gelenkflüssigkeit gerät in Bewegung und wird wie ein Schmiermittel wieder besser zwischen die beiden Flächen eines Gelenks gebracht. Dadurch wird die Reibung der Gelenkflächen aufeinander vermindert, gereizte Strukturen können sich wieder beruhigen, Entzündungen in den Gelenken abklingen. Zudem wird die Durchblutung im Gelenk und den angrenzenden Geweben verbessert.

 

Zu viel Beweglichkeit entsteht, wenn Gelenke z.B. dadurch überlastet werden, das sie innerhalb einer Bewegungskette die mangelnde Bewegung anderer Gelenke ausgleichen müssen. Dadurch verschleißen die überlasteten Gelenke schneller.

Zu viel Beweglichkeit kann aber auch durch ein schwaches Bindegewebe (Sehnen und Gelenkkapseln sind nicht elastisch genug, um nach einer Belastung schnell wieder in die ursprüngliche Form zu kommen) oder zu schwache Muskulatur entstehen.

 

Im Fall von zu viel Beweglichkeit versucht man das Gelenk zu stabilisieren und, wenn möglich, die umliegenden Gelenke dazu zu bringen, ihre Funktion wieder optimal zu versehen, damit sich wieder alle Gelenke gleichmäßig an der Bewegung beteiligen. (Wenn die 24 Wirbel der Wirbelsäule jeder den gleichen Anteil z.B. der Seitneige übernehmen, muss jeder einzelne Wirbel wenigen arbeiten als wenn 5 oder 10 Wirbel steif oder wenigen beweglich sind!)

Auch hier ist eine gezielte Muskelarbeit wichtig, um das überbewegliche Gelenk zu stabilisieren und in einer Art Muskelkorsett geschützt zu halten.

 

Sowohl zu wenig wie zu viel Beweglichkeit können aber auch in einem Gelenk vorkommen, z.B. kann die Beugung im Knie eingeschränkt, die Streckung aber zu viel sein. In diesem Fall muss man in Richtung Beugung mobilisieren und gleichzeitig in Richtung Streckung stabilisieren.

 

Manuelle Therapie gibt es in der sanfteren Form (z.B. in unserer Praxis), bei der mit Dehnungen und Traktionen gearbeitet wird oder auch in der Form, das mit Manipulationen an den Gelenken (Knacken), Blockaden gelöst werden (Chiropraktiker).

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